Kangaroo Island

21 Dezember 2006 von J.N Kommentieren »

Der Name laesst schon auf eine reiche, typisch australische Tierwelt schliessen: Koalas, Kaenguruhs und all die anderen im Landesinneren, Seeloewen, -hunde und Pinguine am Strand. – Warum man wohl nur die guten Seiten der Insel sah? Es gibt so viele eingeschleppten Tiere, die zur Plage wurden; nur gezeigt wurden sie einem nicht.

kipict0005.JPG

Der Rahmen ist schnell erzaehlt, von Adelaide aus fuhr ein Bus zur Faehre, die Insel liegt ca. 16 Km vor dem australischen Festland. Die Ueberfahrt zur Insel selbst war erstaunlich rau, wenn man bedenkt, dass es nicht die Hochsee, sondern Kuestengewaesser ist. Dort in Pennyshaw angekommen konnte man zum Hostel laufen, die Nacht dazu nutzen die (Zwerg-)Pinguine zusehen, um am naechsten morgen wieder von einem Bus abgeholt zu werden. Dieser fuhr einen entlang der Insel. Dass es eine Art Foto-Safarie wurde stoerte nicht weiter, da ohnehin alles als Nationalpark geschuetzt war und man nie wirklich allein sein kann – selbst wenn man wollen wuerde. Hier ein Zwischenergebnis:

Inselkaenguruh das fuer die Insel typische Kaenguruh…

Seeloewe Seeloewen bevoelkern den Strand…

Koala auf KI Koalas haengen in den Baumen…

Seehund neuseelaendische Seehunde sonnen sich.

Pinguine Und Nachts kommen die Pinguine aus dem Meer. Ich finde, sie sehen eher aus wie Tauben, als wie Pinguine. Egal. Zwergpinguine, die kleinsten der Welt – wird schon stimmen.

remarkable rocksAuch nicht zu verachten, der landschaftliche Teil. Wenn auch nicht so geballt, wie die Tiere, stoesst man auf schoene Flecken (bzw. wird man gestossen):
Allen voran den Remarkable Rocks – Riesensteine, von der Erosion zerfressen.

admirals arch

Offensichtlich haben auch die Seehunde die Sehenswuerdigkeiten entdeckt, denn dort wo sie sich Sonnen steht auch der Admirals Arch, ein gigantischer Torbogen im Kuestenfels.

Natuerlich erzaehlen sie einem auch die ganze Geschichte der Insel und wer wann wo mit welchem Schiff gestrandet ist. Wirklich interessant ist nur eins. Die ganze Insel war mal mit Buschwald ueberzogen, bis vor 50 Jahren. Dann wurde das Land verschenkt mit dem Versprechen, es waere fruchtbar. Waere es auch, wenn sie Wasser haetten. Heute freuen sie sich ueber jeden Busch, wenn er nicht brennt.

LeuchtturmUnd wer immernoch nicht genug hat und alle (bzw. nur die von anderen Touristen) angesammelten Fakten bekommen will, werfe einen Blick in die wikipedia – Urlaub wissenschaftlich. Die Uebersetzungen aus den Reisefuehrern dort sind immerhin besser, als die die auf der Insel verteilt werden.

Achja, der Koala zaehlt auf der Insel auch als Stoerenfried. Wurde auch importiert. Nach Beschwerden (von den “Greenies”) haben die Inselbewohner die Jagd auf die Koalas eingestellt. Jetzt probieren sie es mit Sterilisation.
Schlimmer ist nur noch die verwilderte Hauskatze. Die Frist die ganzen kleinen Tiere, die man vorher nicht kannte und wohl auch nie kennen lernen wird…

Werbung

Kommentare geschlossen.